In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass Schäden an Maschinenkomponenten nicht durch einzelne Faktoren entstehen, sondern durch die Kombination aus Temperatur, Partikeln und Bewegung.
Ein Hochtemperatur-Faltenbalg kann diese sensiblen Bereiche zuverlässig schützen – vorausgesetzt, er wird auf die tatsächlichen Betriebsbedingungen abgestimmt.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl der passenden Lösung für Ihre Anwendung.
Senden Sie uns einfach Ihre Zeichnung oder eine kurze Beschreibung Ihrer Maschine, und wir prüfen gemeinsam mit Ihnen die geeignete Ausführung für Ihren Maschinenschutz.
Jede Maschine stellt unterschiedliche Anforderungen an den Maschinenschutz. Deshalb werden Faltenbälge häufig individuell an die jeweilige Anwendung angepasst.
Dabei spielen unter anderem folgende Faktoren eine Rolle:
• Bewegungsweg der Maschine
• Einbausituation und Bauraum
• Temperaturbelastung
• mechanische Beanspruchung
• Umgebungsbedingungen
Durch eine angepasste Konstruktion lässt sich sicherstellen, dass der Faltenbalg optimal in die Maschine integriert werden kann und dauerhaft zuverlässig arbeitet.
Speziell entwickelte Hochtemperatur-Faltenbälge sind so ausgelegt, dass sie auch unter extremen Bedingungen dauerhaft funktionieren.
Durch die richtige Kombination aus Material, Beschichtung und konstruktiver Auslegung lassen sich bewegliche Maschinenbereiche zuverlässig vor Hitze und Partikelbelastung schützen.
Wichtige Faktoren bei der Auslegung sind unter anderem:
• maximale Umgebungstemperatur
• direkte Hitzeeinwirkung durch Funken oder Partikel
• Bewegungsabläufe der Maschine
• Verfahrgeschwindigkeit und Beschleunigung
• vorhandener Bauraum
Erst wenn diese Faktoren berücksichtigt werden, kann ein Faltenbalg zuverlässig funktionieren und die gewünschte Schutzwirkung erreichen.
In vielen Maschinen werden zunächst Standard-Faltenbälge oder einfache Abdeckungen eingesetzt. Diese sind jedoch häufig nur für moderate Umgebungsbedingungen ausgelegt.
In Hochtemperatur-Anwendungen entstehen jedoch völlig andere Anforderungen:
• höhere thermische Belastung der Materialien
• Funken und heiße Partikel treffen direkt auf die Oberfläche
• Kombination aus Hitze, Bewegung und Verschleiß
• chemische Belastung durch Medien oder Kühlschmierstoffe
Unter solchen Bedingungen kann es passieren, dass Schutzsysteme vorzeitig altern oder beschädigt werden. Materialien werden spröde, Beschichtungen lösen sich oder mechanische Belastungen führen zu Rissen.
Die Folge sind häufig ungeplante Stillstände oder aufwendige Reparaturen.
Maschinen, die in thermisch anspruchsvollen Umgebungen eingesetzt werden, sind häufig mehreren Belastungsfaktoren gleichzeitig ausgesetzt. Besonders kritisch wird es, wenn Hitze, Bewegung und Partikelbelastung zusammen auftreten.
Typische Belastungen sind beispielsweise:
• Funkenflug aus Schweiß- oder Schneidprozessen
• glühende Metallpartikel aus Gießerei- oder Schmiedeprozessen
• dauerhafte Strahlungswärme aus Ofenanlagen
• heiße Späne aus Bearbeitungsprozessen
• abrasive Partikel und Staub
Diese Einflüsse wirken häufig direkt auf bewegliche Maschinenkomponenten. Ohne geeigneten Schutz können Partikel in Führungen, Antriebe oder andere mechanische Systeme gelangen und dort Schäden verursachen.




